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Baker Hughes – Technologielösungen für die Erdöl- und Gasindustrie
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  • Baker Hughes – Technologielösungen für die Erdöl- und Gasindustrie

    Die „Baker Hughes Company“ ist ein Energietechnologiekonzern mit einem diversifizierten Portfolio an Technologie und Dienstleistungen für den gesamten Energie-, Öl- und Gassektor. Das Unternehmen entstand im Jahr 2017 aus dem Zusammenschluss der „Baker Hughes Incorporated“ und dem Öl- und Gasgeschäftsbereich von General Electric. Baker Hughes bietet Technologie, Maschinen, für Ölförder-, Pipeline- oder Raffineriebetreiber, Hochleistungsbohrköpfe, Messsysteme, jedwede Technik für den Bohrvorgang, Turbinensysteme, Pumpen, Filteranlagen und eben alles, was man im Öl- und Gassektor benötigt, um das Produkt in der Erde zu finden bis zum Vorgang es zu fördern und für den Verbraucher zu raffinieren und zu transportieren. Al einer der Konkurrenten gilt der US-Konzern Halliburton.

    Das Konzernjahr 2021 brachte Aufträge mit einem Volumen von rund 21,7 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 52 Prozent beim operativen Gewinn und rund 1,8 Milliarden an freiem Cashflow. Baker Hughes investierte 492 Millionen in Forschung und Entwicklung und bekam rund 2.500 Patente erteilt. Im Geschäftsjahr 2021 führte das Unternehmen rund 54.000 Mitarbeiter in den Büchern. Baker Hughes bietet seine Dienste in über 120 Ländern weltweit auf allen Kontinenten an. Die Baker Hughes Company hat ihren Konzernsitz in Houston im US-Bundesstaat Texas. Houston ist nicht nur eine der größten Städte der USA, sondern auch eines der Machtzentren der US-Öl- und Gasindustrie. In relativer Nähe finden sich obendrein auch die wichtigen Häfen für die LNG-Industrie, die zu einem erheblichen Anteil Aktivitäten im Bereich der Staatsgrenzen von Texas und Louisiana aufweisen.
    Im Jahr 2021 erzielte der Konzern rund 20,5 Milliarden Umsatz. Dieser Umsatz wurde in den vier Segmenten „Turbomaschinen und Prozesslösungen (TPS)“ mit 6,4 Milliarden US-Dollar, „Ölfeld-Services (OFS)“ mit 9,5 Milliarden US-Dollar, „Digitale Lösungen (DS)“ mit 2,1 Milliarden US-Dollar und „Ölfeld-Equipment (OFE)“ erzielt.




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    Baker Hughes – Jahreszahlen und Ausblick



    Die Baker Hughes Company bilanziert jeweils zum 31. Dezember eines jeden Jahres nach US-GAAP in US-Dollar. Das Geschäftsjahr entspricht somit auch dem Kalenderjahr. Das neueste Zahlenwerk des Konzerns werden die am 19. Oktober 2022 vor der US-Börseneröffnung veröffentlichten Quartalszahlen für das dritte Quartal 2022 sein. Den Konsensschätzungen nach könnte ein Gewinn je Aktie in Höhe von 0,27 US-Dollar ausgewiesen werden.

    Im Rahmen der Corona-Pandemie kam es bekanntlich global zu enormen konjunkturellen Verwerfungen und dadurch brach die Nachfrage nach fossilen Energieträgern – insbesondere nach Rohöl – dramatisch ein. Ein Preisverfall von Rohöl war die Folge, der für die USA wichtige Rohölkontrakt WTI (West Texas Intermediate) rutschte sogar heftig in den negativen Kursbereich. Rohölproduzenten beispielsweise wussten nicht mehr wohin mit dem schwarzen Gold und bezahlten gar Prämien, wenn man das Rohöl abnahm. In diesen Zeiten gerieten nicht nur die Öl- und Gaskonzerne an der Börse in den Strudel, sondern auch viele Technologiedienstleister, wie eben auch Baker Hughes.

    Die Umsatzzahlen waren in den letzten beiden Jahren 2020 und 2021 rückläufig. Im Geschäftsjahr 2019 konnte Baker Hughes noch 23,838 Milliarden US-Dollar Gesamtumsatz ausweisen, doch in 2020 reduzierte sich der Umsatz auf 20,705 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2021 fiel der Umsatz abermals leicht auf 20,503 Milliarden US-Dollar. Im Geschäftsjahr 2019 konnte der Konzern noch einen Jahresüberschuss von rund 128 Millionen US-Dollar erzielen, doch in 2020 fiel ein monströser Jahresverlust in Höhe von 9,940 Milliarden US-Dollar an. Im Gegensatz dazu kommt der Jahresverlust in 2021 mit einem Minus von rund 219 Millionen schon als enormer Achtungserfolg daher. Das EPS betrug in 2019 auf vollverwässerter Basis 0,23 US-Dollar. In 2020 „crashte“ das EPS heftig auf ein Minus von 14,73 US-Dollar und erholte sich in 2021 auf ein Minus von 0,27 US-Dollar.

    Blickt man in die Konsensschätzungen der Analysten, in die Bilanzprognosen, so wären in den nächsten beiden Geschäftsjahren signifikante Umsatzsteigerungen möglich. In 2022 könnte der Umsatz auf 21,7 Milliarden US-Dollar anziehen, in 2023 gar auf 24,5 Milliarden US-Dollar. Den Prognosen nach wäre in 2022 ein EBIT in Höhe von 1,87 Milliarden US-Dollar und in 2023 ein EBIT in Höhe von sogar bis zu 2,7 Milliarden US-Dollar möglich.Dies würde im Jahr 2022 noch einen leichten Verlust je Aktie von rund 0,08 US-Dollar bedeuten und für 2023 einen Gewinn je Aktie von 1,61 US-Dollar ermöglichen. Demnach könnte die Dividende mit 0,72 US-Dollar zumindest stabil gehalten werden oder gar leicht ausgebaut werden. Beachtenswert wären auch die möglichen Erfolge hinsichtlich des Abbaus der Verschuldung des Konzerns. In 2022 könnte man die Verschuldung bereits auf rund 3,13 Milliarden US-Dollar drücken, in 2023 könnte die Verschuldung sogar auf rund 2,49 Milliarden US-Dollar absinken.





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    Analystenstimmen – eigentlich ordentlich Potenzial vorhanden



    Die Experten der Royal Bank of Canada (RBC) vergaben das Rating „outperform“ mit einem Kursziel von 35,00 US-Dollar. Die Analysten von Wells Fargo wiesen ein Ziel von 36,00 US-Dollar auf und votierten mit „overweight“, Stephens & Co mit ebenso „overweight“ und ein Ziel von 32,00 US-Dollar, Barclyas mit „overweight“ und 44,00 US-Dollar, Morgan Stanley mit „overweight“ und 33,00 US-Dollar, Susquehanna mit „positive“ und einem Ziel von 35,00 US-Dollar und Goldman Sachs mit einem Kursziel von 32,00 US-Dollar mit dem Votum „buy“. Die Experten der HSBC vergaben das Rating „buy“ und ein Kursziel von 38,30 US-Dollar, die der UBS ein Ziel von 43,00 US-Dollar mit dem Votum „buy“ und die von JPMorgan ein Ziel von 29,00 US-Dollar mit dem Rating „neutral“. Demnach wäre hier ein Durchschnittskurziel in Höhe von 35,73 US-Dollar zu errechnen.

    Diese 10 Meldungen zufolge wäre ordentliches Potenzial ersichtlich, denn das Wertpapier notierte am 21. September 2022 zum Börsenschluss mit einem Kurs von 23,02 US-Dollar an der Technologiebörse NASDAQ.

    Baker Hughes – was sagt die Charttechnik?



    Die vorliegende Analyse des Wertpapiers von Baker Hughes erfolgt im Tageschartbild – als Referenz wird der Kurs an der Technologiebörse NASDAQ (Aktie mit dem Symbol „BKR“) herangezogen. Um die nächsten Ziele für die Bullen und Bären näher technisch ermitteln zu können, wäre auf eine Fibonacci-Analyse abzustellen. Die jeweiligen Fibonacci-Retracements und Fibonacci-Projektionen könnten dann der Ermittlung der Ziele für die Ober- und Unterseite dienen.

    Ausgehend vom letzten Zwischentief des 05. August 2022 von 23,47 US-Dollar bis zum Zwischenhoch des 26. August 2022 von 26,96 US-Dollar, wären die nächsten Widerstände bei den Marken von 24,80 US-Dollar (0.618 Prozent), 25,63 US-Dollar (0.382 Prozent), 26,14 (0.236%) und 26,96 US-Dollar (0.00 Prozent) abzuleiten. Ferner wären weitere Marken zur Oberseite aufgrund von Tiefs und Hochs aus der Charthistorie bei 28,31/29,46 und 30,53 US-Dollar abzuleiten. Die nächsten Unterstützungsbereiche wären bei 22,65 US-Dollar (1.236 Prozent), 22,14 US-Dollar (1.382 Prozent), 21,31 US-Dollar (1.618%) und 20,80 Dollar (1.764 Prozent) heranzuziehen. Die beiden im Chartbild inkludierten Linien sind die beiden EMAs – EMA100 in blauer Farbe und EMA200 in roter Farbe. Der Blick auf den Relative-Strength-Index (RSI) verrät zum Zeitpunkt der Analyse mit rund 39,96 Punkten eine technisch neutrale Marktverfassung.
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Name: Baker Hughes Artikel 23092022.png
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ID: 14508
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    - William O'Neil
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